Gesamtschule ernst nehmen. Elternwillen folgen

 

Dringlichkeitsantrag an den Rat der Stadt, 06.03.2017:
Der Rat der Stadt Königswinter beauftragt die Verwaltung, umgehend bei der Bezirksregierung Köln einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung für eine 6. Eingangsklasse an der Gesamtschule Königswinter-Oberpleis unter Beibehaltung der Reduktion auf 27 SchülerInnen pro Klasse für das Schuljahr 2017/2018 zu stellen.
 
Begründung:
Nach den Anmeldungen von 154 SchülerInnen zum Schuljahr 2o17/2o18 zur Gesamtschule Königswinter-Oberpleis kann nach den schulrechtlichen Bestimmungen nur durch die Einrichtung eines 6. Jahrgangszuges sichergestellt werden, dass alle Königswinterer SchülerInnen einen Platz auf der Gesamtschule erhalten. Das gleiche gilt für die SchülerInnen der unmittelbaren Nachbarstädte, die durch ihre räumliche Nähe auch einen engen sozialen Bezug zum Standort Oberpleis haben. Insbesondere müssen auch die Kinder aus städtischen Wohneinrichtungen, Flüchtlingsfamilien sowie zuziehenden Familien Berücksichtigung finden.

Die Aufnahme aller SchülerInnen aus der Gesamtheit der angemeldeten SchülerInnen und Nachzügler hat kein Folgen für die Unterbringung, mit denen man nicht umgehen könnte. Sie entspricht dem Grundgedanken der gesetzlichen Regelung in der gegenwärtigen Situation in besonderer Weise und berücksichtigt gleichzeitig die formalen Kriterien.

Gerade auch im Hinblick auf die Bildung einer zukünftigen Oberstufe mit einem möglichst breiten Differenzierungsangebot erscheint diese Vorgehensweise sinnvoll.

Mittel- und langfristig besteht für die Gesamtschule vor diesem Hintergrund sicherlich Handlungszwang bezüglich einer Verbesserung des Raumangebotes, dies allerdings zunächst unabhängig von einer 5- oder 6-Zügigkeit. Kurzfristig kann ein weiterer Zug und damit die 6-Zügigkeit dargestellt werden.

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