KöWI Fraktion sieht Antrag des TUS Eudenbach auf Rasenplatz als Glücksfall

Die KöWI Fraktion unterstützt das weitere Vorgehen zur Umgestaltung des Tennenplatzes in einen Naturrasenplatz in Eudenbach. In der letzten Sportausschusssitzung stellte dafür der TuS Eudenbach einen Bürgerantrag.
Dass sich der TUS Eudenbach in den vergangenen Monaten um eine zukunftsträchtige und umsetzbare Alternative zu einem Kunstrasenplatz gekümmert hat, begrüßt die KöWI Fraktion.
So plant der TuS Eudenbach die hälftige Finanzierung des Vorhabens, rund 75.000€, durch Eigenleistung, Sponsoring und Darlehen zu schultern. Auch die Wartung und Unterhaltung, immerhin rund 11.000 € im Jahr, möchte der Verein übernehmen. Bei der Stadt bliebe dann ein einmaliger Zuschuss von 75.000€.

Trotz der grundsätzlich positiven Bewertung hat die Fraktion im Sportausschuss vorgeschlagen, den Antrag des TuS Eudenbach wie alle anderen Maßnahmen im Rahmen der zukünftigen Sportplatzkonzeption zu beraten. Dem folgte der Ausschuss einstimmig. Der vorliegende Enturf sieht vier herausragende Maßnahmen zur Verbesserung des Sportplatzangebots in Königswinter vor: Sanierung der Laufbahn am Sportplatz Oberpleis, Umwandlung eines der alten Oberpleiser Plätze in einen Kunstrasenplatz, Anlage eines Multifunktionsplatzes in Ittenbach und einen Zuschuss für die Umwandlung des Eudenbacher Tennenplatzes in einen Rasenplatz. Finanziert werden sollen die Maßnahmen aus dem Verkauf der Sportplätze in Niederdollendorf und Ittenbach. 2015 soll zunächst der Iitnbacher Sportplatz veräußert werden. KöWI-Ausschussmitglied Lutz Wagner: Es ist verständlich, dass der Verein am liebsten jetzt eine Zusage für die finanzielle Unterstützung haben möchte. Allerdings können wir hier nicht in Vorleistung gehen, wenn wir noch nicht einmal mit der Vermarktung der Altflächen begonnen haben. Wir hoffen, dass der Bebauungsplan für den alten Sportplatz jetzt zügig weiter verfolgt wird und das wir auch in Dollendorf möglichst bald weiter kommen. Im März werden wir zudem das gesamte Paket weiter beraten und hoffentlich grundsätzlich beschliessen, dass wir die vier Maßnahmen in den nächsten Jahren realisieren. Das wäre gut für das Freizeitangebot in unserer Stadt". Dem Ansinnen des Ausschuss konnte der TuS Vorstand letztlich zustimmen.
 

Lesen Sie weitere Berichte dazu in der Bonner Rundschau (27.01.2015) und im General-Anzeiger Bonn (28.01.2015).

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