Altstadtentwicklung nur mit den Bürgern

In einem Antrag im Planungs- und Umweltausschuss am 3. Dezember 2016 fordern wir daher:

  1. Die Verwaltung wird gebeten, Vorschläge zu erarbeiten, wie bürgerschaftliches Engagement im weiteren Prozess der Altstadtentwicklung intensiver eingebunden werden kann.
  2. Diese Vorgehensweise sollte insbesondere mit den Initiativen oder Vereinen, die auch schon bisher im Prozess beteiligt waren, wie insbesondere die AMP-Gruppe, abgestimmt werden.


Das IHK besteht aus sehr unterschiedlichen Einzelmaßnahmen, die z.T. nur grob skizziert worden sind. Dabei handelt es sich sowohl um förderfähige Maßnahmen wie auch um mehrere Projekte, die ausschließlich mit Eigenmitteln geschultert werden müssten.

Die Weiterentwicklung der Altstadt gelingt nur unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, daher sollten – auch unabhängig von diesen Voraussetzungen - die Chancen einer weitergehenden Beteiligung von engagierten Bürgern für die Realisierung der einzelnen Maßnahmen genutzt werden.

An der bisher eher theoretischen und teilweise unkonkreten Diskussion haben sich verhältnismäßig wenig Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Dennoch hat gerade die Einbindung der AMP-Gruppe in die AG Altstadtentwicklung deutlich gemacht, welche  fachlichen  Kompetenzen und Potentiale in der Bürgerschaft vorhanden sind. Diese sollten, eine werden. Dies gilt umso mehr, wenn es in den nächsten Monaten um die Konkretisierung der Ziele und Maßnahmen sowie die Entwicklung der Konzepte geht. So könnten beispielweise durch die AMP-Gruppe und unter Mitwirkung weiterer bürgerschaftlicher Akteure Vorarbeiten für einzelne Maßnahmen erfolgen. Vorstellbar sind unterstützende Tätigkeiten bei der Einrichtung möglichst effektiver Entwicklungsprozesse, moderierende Tätigkeiten bis hin zur Mitwirkung bei der Durchführung von Ideenwerkstätten zu einzelnen Maßnahmen.

Bürgerinnen und Bürger wollen dazu beitragen, dass es ihrer Stadt gut geht. Durch ihre tiefere Befassung mit dem Thema Stadtentwicklung können sie Scharnierfunktion zwischen der Verwaltung und der Bürgerschaft übernehmen und dazu beitragen die notwendigen Prozesse zu erklären. Damit einher geht die Chance die Akzeptanz für daraus entwickelte Entscheidungen zu erhöhen.

Wir sind der Meinung, dass eine stärkere Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements die federführende Verwaltung entlasten und zur Kosteneinsparung beitragen kann.

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