Rheinufer Niederdollendorf

Es bewegt sich was. Auch in die richtige Richtung?

Seit Jahren diskutieren Bürger, Politik und Verwaltung über die sich verschärfende Verkehrssituation im Rheinviertel Niederdollendorf. Die Verwaltung stellt auf einer Bürgerversammlung eine Studie zur Rheinufer-Neugestaltung vor.

Geplant ist, Radweg, Fußweg und Autoverkehrmöglichst zu separieren. Die Gefahrenpunkte an der Einmündung der Godesberger Straße am Rheinufer und vom Radweg auf das Rheinufer werden entschärft. Das ist gut.

Die Gestaltung am Rheinufersoll aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt werden. Eine moderne Architektur bietet Ruhesitze und Ausblicke auf den Rhein. Das begrüßenswerte Ende einerheute toten und ungepflegten Stolperstrecke.

Die von der Bauverwaltung vorgelegte Studie lässt aber noch viele Fragen offen:

Wie wird sich der Autoverkehrin den Straßen und am Rheinufer entwickeln, wenn es eine Einbahnstraßenregelunggibt? Können Rheinufer und Schönsitzstraße den massiv vermehrten Autoverkehr überhaupt aufnehmen? Der Zielverkehr für Arztpraxen, Apotheke und Bredershof bleibt in der Studie nämlich unberücksichtigt. Ein Mangel, der nachgebessert werden muss.

Welche verkehrsberuhigenden Maßnahmenfördern den Spielstraßencharakter und die Schrittgeschwindigkeit auf der Godesberger Straße? Nachbessern.

Warum soll es eine breite und gesondert asphaltierte Straße für den Liefer- und Anliegerverkehr auf der Rheinpromenadegeben? Nach Köwi-Auffassung gilt. Möglichst kein und wenn dann möglichst langsamer Autoverkehrauf der Promenade. Die Mindestbreite für Nutzfahrzeuge reicht. Ein Grünstreifen auf der Promenade soll Rad- und Lieferweg trennen.

 
Das vorliegende Modell schafft nicht mehr Parkraum. Lediglich wegfallende Parkplätze am Rheinufer bis Weinhaus werden durch neue Parkplätze (auf Kosten von Bäumen) an der Einmündung der Schönsitzstraße ersetzt. Keine tragfähige Lösung.

Warum wird nicht das gesamte Rheinufer von der Altstadt bis Niederdollendorf als Einheit in der Gestaltung abgestimmt? Diese integrierte Planung ist erforderlich.

 Link zur Studie zum Download auf onedrive

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