Die Chance für einen Wandel in der Altstadt

"Das Integrierte Handlungskonzept für die Königswinterer Altstadt ist die bisher größte Chance für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Altstadt", erklärte KÖWI-Fraktionsvorsitzender Lutz Wagner im Rahmen eines kommunalpolitischen Rundgangs mit Bürgern und Investoren.

Anya Geider, die Geschäftsbereichsleiterin Planen und Bauen in der Stadtverwaltung, begleitete die Gruppe und gab wertvolle Informationen über einige Veränderungen, die sich bereits in der Altstadt getan haben. So soll das Eckhaus an der Hauptstraße, auf das man von der B 42 kommend, direkt zufährt, vom neuen Eigentümer saniert werden. Außerdem informierte sie darüber, dass das Gebäude an der Ecke Hauptstraße/Konsul- von- Weiss-Straße für eine neue Wohnbebauung erweitert werden soll. Darüber hinaus gibt es Chancen, dass das "Café Europa" in naher Zukunft renoviert wird.

Die anwesenden Bürger gaben eine Reihe von Anregungen, die Lutz Wagner und Anya Geider aufgriffen, so die Idee, gemeinsam mit dem Drachenfels-Hotel die Infrastruktur für eine ständige Außengastronomie auf dem Marktplatz zu schaffen. Neben der Belebung des Marktplatzes war die Parkgebühr in der Altstadt eines der wichtigen Themen, die die Bürger bei diesem Rundgang einbrachten. Schließlich ergab sich eine lebhafte Diskussion über die Bahnunterquerung auf der Drachenfelsstraße, die Schaffung weiterer Parkflächen und die Verbesserung der Verkehrssituation auf der Rheinallee sowie der Aufwertung des Rheinufers.

Bei der anschließenden Diskussion im Haus Bachem, an der ebenfalls zahlreiche Bürger teilnahmen, informierten  Lutz Wagner und Peter Landsberg von der KÖWI-Fraktion über Geschichte und Auswirkungen des Integrierten Handlungskonzepts für die Altstadt. Wagner: "Es kommt jetzt darauf an, die Ziele des Konzepts mit Leben zu füllen. Voraussetzung ist, dass die Bürger am weiteren Entwicklungsprozess beteiligt werden. Viele der 40 einzelnen Maßnahmen brauchen eine intensive Beteiligung der Bürgerschaft. Das kann beispielsweise durch Ideenwerkstätten und Workshops geschehen. Dafür werden wir uns einsetzen, denn wir sind davon überzeugt, dass dies auch die Akzeptanz für die Gesamtmaßnahme erhöht."

Zudem müssten, so Wagner weiter, die bisher formulierten Stichworte zu einem aussagekräftigen Leitbild für die Altstadt entwickelt werden und mit den Zielen und dem Maßnahmenpaket zu einem integrierten Gesamtkonzept zusammengefügt werden: „Wenn das IHK als Grundlage für ein zukunftsfähiges Konzept dienen soll, liegt noch viel Arbeit vor uns. Und Politik, Verwaltung und Bürger sind gut beraten, hier an einem Strang zu ziehen“.

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