Verkehrssicherheit und Umweltschutz durch Tempo 30-Zonen

Pressemitteilung, 11.09.2017


Die Änderung der Straßenverkehrsordnung macht es möglich: Auch auf Hauptverkehrsstraßen des Bundes, des Landes und des Kreises können Tempo 30-Zonen eingerichtet werden, und zwar in "sensiblen Bereichen mit besonders schützenswerten Verkehrsteilnehmern (Kinder und ältere Menschen)".

Diese Neuregelung hat die KÖWI-Fraktion in Königswinter zum Anlass genommen, um im Bau- und Verkehrsausschuss zu beantragen, an solchen sensiblen Stellen kurze Tempo 30-Bereiche einzuführen. Diese Initiative betrifft Straßen vor Kindergärten, Schulen, Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Außerdem könnten auch Zusammenschlüsse von Tempo 30-Zonen in Erwägung gezogen werden.

In der Vergangenheit war vergeblich versucht worden, den Verkehr in Heisterbacherrott vor dem ""Haus Schlesien" und in Uthweiler auf Tempo 30 zu drosseln. Denn es war erforderlich, dafür einen Unfallschwerpunkt nachzuweisen. Durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung, die am 23. 12. 2016 in Kraft getreten ist, können Kommunen auch ohne diesen Nachweis Tempo 30-Zonen einrichten.

KÖWI-Fraktionsvorsitzender Lutz Wagner: "Mit der vereinfachten Einführung von Tempo 30 geht es nicht nur um Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer, sondern auch um mehr Umweltschutz, mehr Wohnqualität, weniger Lärm  und weniger Abgase". Er weist darauf hin, dass Tempo 30 den Lärm und die Schadstoffemissionen deutlich verringern hilft. Wagner: "Langsamer ist eben auch sauberer!"

 

Antrag zum Thema im Bau- und Verkehrsausschuss

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