Wohnmobil-Tourismus fördern

Immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub mit einem Wohnmobil. Um diesem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, hatte die Königswinterer Wählerinitiative bereits letzten Jahr im Planungs- und Umweltausschuss beantragt, dafür mögliche Stellflächen auszuweisen, auf denen eine Strom- und Wasserversorgung möglich ist. Der Ausschuss hatte daraufhin die Verwaltung beauftragt, mit der Tourismus GmbH Gespräche über den Bedarf an Stellplätzen zu erörtern. Anschließend sollte, so der Beschluss, im Planungsausschuss darüber berichtet werden. Mit einem weiteren Antrag wollen die Köwis unter anderem erreichen, dass das Thema jetzt zeitnah weiterverfolgt wird und konkrete Plätze auf ihre Eignung als Wohnmobilstellplatz untersucht werden. Diese Gespräche haben zwischenzeitlich stattgefunden.

Cora Ridder: "Wir bitten nun um Berichterstattung im Ausschuss, damit ein entsprechendes Angebot für die Wohnmobil-Urlauber in Rheinnähe möglichst zur nächsten Saison realisiert werden kann. Sie sind eine wichtige Zielgruppe  für eine Fremdenverkehrsstadt wie Königswinter. Ergänzend schlagen wir vor, dass auch die ehemalige Planungsfläche für den Schwimmbadneubau am Rheinufer (ehemaliges Rhenag-Gelände) daraufhin geprüft wird, ob hier eine solche Nutzung planungsrechtlich zulässig ist und ob sie sich unter naturschutzfachlichen Aspekten als Wohnmobil-Stellplatz eignen würde. Auch aus unserer Sicht verbieten sich im Retentionsbereich des Rheins bauliche Maßnahmen, die eine Oberflächenversiegelung mit sich bringen. Deshalb sollte die Verwaltung mit der Bezirksregierung abstimmen, ob eine solche Variante ausreichend umweltverträglich realisiert werden könnte. Denn ein attraktiver Platz wäre dies sicherlich.“

Bis jetzt parken die Wohnmobilisten in Königswinter entweder auf dem Niederdollendorfer Parkplatz oder auf anderen öffentlichen Flächen ohne Strom- und Wasserversorgung. Um diese unbefriedigende Situation zu verbessern, sollte eine Fläche in Rheinnähe entsprechend eingerichtet werden. Den möglichen Schwimmbadbau hatte die Bezirksregierung seinerzeit mit Hinweis auf  den Verlust der Retentionsfläche abgelehnt.

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