Kultur im Park 2015

Nach drei Jahren ist es endlich wieder soweit: Die zweite Auflage von Kultur im Park findet am 22. August im  Oberpleiser Mathildenheimpark statt. Veranstalter ist jetzt der Verein „KöWI-Kultur im Park e.V.“, und der hat ein  Programm zusammengestellt, das einiges verspricht.

 

Von "15 -22 Uhr" verwandelt sich der Mathildenheimpark in einen großen Festgarten mit Freilichtbühne. In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bier am Grill erwartet die Gäste ein siebenstündiges Unterhaltungsprogramm. Und das hauptsächlich mit jungen Künstlern aus dem Siebengebirge.

 

Eröffnen werden die Tanzgruppen der Narrenzunft Oberpleis e.V. In den drei jüngeren Tanzgruppen "Ströppchen", "Dilledöppchen" und "Zunftsterne" sind über sechzig Kinder- und Jugendliche aktiv. In einem Kurzprogramm werden die Formationen ein wenig karnevalistische Stimmung auf die sommerliche Bühne zaubern. Den schweißtreibenden Übergang gestalten Julia Vedders und Maurice Weindel. Die beiden Zumba®Trainer des Bewegungs- und Figurstudios „Marie in  Form“ zeigen mit einem Ausschnitt ihres aktuellen Zumba®-Programms, warum dieser Trendsporttanz so angesagt ist.

 

Den Reigen der Bands auf der Bühne eröffnet "Markenwa(h)re", die Rock-Pop-Jazz Band der Musikschule Königswinter. Die siebenköpfige Band hat bereits bei vielen Konzerten der Musikschule und des Gymnasiums mitgewirkt. 2013 erzielten sie beim Wettbewerb "Musizirende Jugend" im Bereich Rock-Pop-Jazz einen ersten Preis. Ihr Repertoire umfasst sowohl Jazz und Rockklassiker als auch aktuelle Poptitel. Ebenfalls ein Heimspiel hat der Bläsercorps Auel-Gau Oberpleis e.V. Mit ihrer klangvollen Blasmusik präsentieren die Musiker einen Querschnitt durch die Unterhaltungsmusik der letzten fünf Jahrzehnte. Die Bandbreite reicht von klassischen Schlagermelodien bis hin zum modernen Orchester-Arrangement. Blues, Funk, Soul und Rock – so vielfältig ist das Programm von Tinitus, der Funk N‘ Soul Band des CJD-Königswinter. In nahezu zehn Jahren hat die Schüler-Band quer durch Europa mehr als 10.000 km auf Konzertreisen zurückgelegt. Aber auch bei großen Events in der Bonner Umgebung ist Tinitus ein bekannter Name.

Die aktuelle Band ist die dritte Generation der über 80 Schülerinnen und Schüler, die seit Beginn an dem einzigartigen Projekt mitgewirkt haben. Seit Anfang an wird sie von Jacek Panek ausgebildet und geleitet. Der CJD-Musiklehrer arrangiert oder komponiert alle gespielten Lieder selbst.

Aus Hennef und Königswinter kommen die Musiker der Formation Peanutbutterspiritlover. Obwohl die Band erst fünf Jahre besteht, kann sie bereits auf einige Erfolge verweisen wie den Gewinn des Bandcontest „Toys to Masters“ oder des Hennefer „Rock-Pop-Festivals“. Gut tanzbar sind ihre Deutsch-Pop-Rock-Eigenkompositionen. Unverkennbar  ist der Einfluss bekannter deutscher Singer/Songwriter wie Rio Reiser, Thees Uhlmann oder Philipp Poisel, aber auch des amerikanischem Soul & Funk sowie des britischen Indie.

Sie waren auch bei der Premiere dabei: Die Hot Rott Chilis sind eine bunt gemischte Gruppe junggebliebener Frauen und Männer, die Spaß daran haben, auf Trommeln verschiedener Größen und anderen brasilianischen Percussion-Instrumenten Samba zu spielen. Feurige Rhythmen, heißes Trommelgewirbel und mitreißende Grooves, die unter die Haut gehen — das Repertoire der Chillis reicht mittlerweile vom Samba über den Afro-Brasil, den Chili lada und den Samba Reggae bis hin zum Samba Funk und zum Ska, der im flotten Tempo so richtig mitreißt. Weit über Königswinter hinaus bekannt sind die Köbesse. Die sechs Musiker aus Köln und Bonn touren seit dem 11.11.2011 durch die Sääle des Rheinlands und haben seit diesem jecken Datum bei unzähligen Auftritten das Publikum mit einem Mix aus eigenen Liedern und den besten Songs von Brings, Bläck Föös und anderen Größen begeistert. Neben viel Tanz und Musik wird es auch wieder einige Angebote für Kinder geben. Der Reingewinn des Festes wird über den KöWI-Sozialpreis zu 100 Prozent in soziale Projekte in Königswinter fließen. Die Arbeit von Initiativen, Organisationen und BürgerInnen, die sich für andere Menschen einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten, soll so honoriert werden.

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