Kandidatenaufstellung

Mit einer Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidatinnen und Kandidaten sowie einer 50-prozentigen Beteiligung von Frauen auf den vorderen Listenplätzen wartet die Königswinterer Wählerinitiative mit 30 Kandidatinnen und Kandidaten für die Reserveliste auf. Die Liste führen Lutz Wagner, Birgit Kampa und Florian Striewe an.

Das Spitzentrio zeigte sich nach der Veranstaltung am Donnerstagabend im Gasthaus Lichtenberg in Heisterbacherrott sehr zufrieden. „Der hohe Anteil von Frauen ist für uns ein starkes Zeichen“, so Birgit Kampa. Die 43 jährige Lehrerin, die auf Listenplatz 2 und im Wahlkreis Ittenbach-West kandidiert, ist seit 2017 als sachkundige Bürgerin für die KöWIs im Schul- und Sozialausschuss aktiv und koordiniert den Arbeitskreis Bildung und Soziales der KöWIs.

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Lutz Wagner – Von den GRÜNEN als Bürgermeisterkandidat gewählt

Die Grünen-Mitgliederversammlung hat den KöWI-Fraktionsvorsitzenden Lutz Wagner einstimmig als Bürgermeisterkandidaten gewählt. Nach dem deutlichen Votum der SPD-Mitglieder zwei Tage zuvor müssen jetzt nur noch die KöWI-Mitglieder am Montag ihr Votum abgeben. Im Oktober letzten Jahres war Wagner von den drei Organisationen als Bürgermeisterkandidat nominiert worden.

Bei seiner Vorstellung teilte Wagner mit, dass er seit seiner Nominierung im Oktober zahlreiche Gespräche geführt habe. Eine Meinung, die er immer wieder zu hören bekam: „50 Jahre CDU und 20 Jahre Peter Wirtz sind genug“, betonte er. Das Bündnis aus KöWI, SPD und Grünen strebe einen Politikwechsel an, um die Lebensbedingungen der Menschen in Königswinter in wichtigen Politikfeldern, wie unter anderem dem Klimaschutz, einem bezahlbaren Wohnraumangebot und sozialer Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. „Wir haben die besseren Konzepte und das bessere Personalangebot, um dies zu schaffen.“

Lutz Wagner – Von der SPD als Bürgermeisterkandidat gewählt

Mit großer Mehrheit wurde Lutz Wagner, KöWI-Fraktionsvorsitzender, gestern von der Mitgliederversammlung der SPD als Bürgermeisterkandidat für Königswinter gewählt. Von 35 abgegebenen Stimmen erhielt er 33 Stimmen. Zwei Mitglieder stimmten mit Nein.

In seiner Vorstellung betonte Wagner, dass die Coronakrise die Probleme in Königswinter verschärft sichtbar gemacht habe. Das gelte sowohl für den Pflegenotstand, als auch für die weit hinterherhinkende Entwicklung der Digitalisierung. Wörtlich erläuterte er: „Wir müssen in Königswinter endlich Schluss machen mit der Aneinanderreihung von Einzelentscheidungen. Wir brauchen Konzeptionen, um Probleme wie den sozialen Wohnungsbau und die Klimaneutralität miteinander in Einklang zu bringen.“

Wichtig sei für ihn auch ein fairer und kooperativer Politikstil, eine frühzeitige Bürgerbeteiligung und die Führung einer leistungsstarken Verwaltung.

Bürgermeisterkandidat wird gewählt

Nachdem die KöWIs, die SPD und die Grünen einen eigenen (gemeinsamen) Bürgermeisterkandidaten für Königswinter nominiert haben, der bei der Kommunalwahl am 13. September gegen den bisherigen Amtsinhaber Peter Wirtz antreten soll, muss der Kandidat nun auch von den jeweiligen Mitgliederversammlungen gewählt und bestätigt werden.

Die Königswinterer Wählerinitiative nimmt diese Wahl am Montag, den 8. Juni, um 18 Uhr vor. Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie findet in der Aula des Schulzentrums Oberpleis statt.

CDU-Führung in Königswinter ohne Kompass

Reaktion auf Köppingers Abgang unzureichend – Mit großer Verwunderung haben wir die Reaktion der Königswinterer CDU-Führung auf das Ausscheiden von Michael Köppinger aus der CDU-Ratsfraktion aufgenommen. So nennt es die CDU einen bedauerlichen Schritt von Herrn Köppinger, die CDU Fraktion zu verlassen. Wir sagen: gut so. Eine Zusammenarbeit mit einem vermeintlichen Rechtsaußen, um die eigene Mehrheit zu sichern, ist untragbar. Die Reaktion der CDU lässt es allerdings an einem klaren Statement in diese Richtung vermissen. Einsicht und Selbstkritik? Fehlanzeige! An dieser Stelle wäre sie aber mehr als angebracht.

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